… toppt mal wieder alles: P●I–Autor Detlef Pohl war bei der aba-JT – und hörte von potenziellen Bedrohungen für die Entgeltumwandlung, nachhaltigen Schäden, Kostenkritik an der alten Riester-Rente, keinem erkennbaren Mehrwert, Renditeerwartungen von 6,2 Prozent, überbordenden WP-Beschäftigungsprogrammen, nicht haltbarer nationaler Umsetzung und viel mehr.
Nachdem die erste Fassungslosigkeit über seinen Tod überwunden ist, blickt LEITERbAV mit ein wenig Abstand auf einen Menschen zurück, der die jüngere Geschichte der deutschen bAV geprägt hat wie kaum ein anderer. Ein Nachruf.
Er ist ein alter Hase im bAV-Geschäft. Doch bei aller Erfahrung ist er zu jung, um sich vom Parkett zu verabschieden: Olaf Keese. Der Geschäftsführer der im Finanzverbund mit den Sparkassen agierenden S-Pensionsmanagement GmbH wird das Unternehmen zum 1. April verlassen. Für LEITERbAV vermeldet Rita Lansch.
In der bAV-Reform werden dieser Tage die finalen Weichen gestellt. Eine Kardinalfrage ist die des Garantieverbotes, die andere die der Tarifexklusivität – vor allem für diejenigen Akteure, denen die Politik im Sozialpartnermodell eine zentrale Rolle zuweist. Peer-Michael Dick kommentiert. Und stellt besonders eines unmissverständlich klar.
Hinter den Kulissen suchen die Fachpolitiker nach Optimierung – und haben sich jüngst für einen Nachmittag Fachkompetenz vom Parkett ins Haus geholt. Für LEITERbAV hat Manfred Brüss zugehört.
Im Zeichen des Sozialpartnermodells: Gestern Vormittag bezogen die Staatssekretäre der federführenden Ministerien Stellung zu ihren Reformplänen. Nachmittags hörten sie im Ausschuss für Arbeit und Soziales die betroffenen Verbände an. Für LEITERbAV berichtet Rita Lansch.
Zunehmende Komplexität und Garantieverzicht, Tarifexklusivität und Paralleluniversen: Nicht jeder blickt der bAV-Reform mit Optimismus entgegen. Mit dem Chef der Dresdener Pensionskasse sprach für LEITERbAV Nikolaus Bora.
Geringverdiener, Tarifexklusivität, Garantieverbot: In diesen Wochen entscheidet sich, ob und welche Änderungen das BRSG im Deutschen Bundestag erfahren wird. Mit dem Berichterstatter bAV in der SPD-Fraktion sprach für LEITERbAV Nikolaus Bora.
Die Zeiten sind vorbei, in denen Themen wie „Pure DC“ sowie die Streichung von Garantien für Pensionszusagen in Deutschland nur hinter vorgehaltener Hand und mit wehmütigem Blick in die Niederlande, nach Großbritannien oder in die USA diskutiert worden sind. Mit dem BRSG steht dies alles nun auch in Deutschland auf der Agenda. Doch kann es die Erwartungen wirklich erfüllen? Hans-Peter Bauder analysiert.
Erneut eine Analyse zu Pensionsverpflichtungen und Planvermögen im DAX: Rechnungszinsbedingt deutlicher Anstieg der Pensionsverpflichtungen – Performance und Dotierungen liften Pensionsvermögen – Ausfinanzierungsgrad langfristig nahezu gleichbleibend.
Die erste Lesung hat das BRSG im Bundestag hinter sich, morgen beginnen die Beratungen im A+S-Ausschuss. Abgesehen von den vielen positiven Elementen im Steuer- und Sozialrecht, die die bAV voranbringen werden, bleibt das Verbot jeglicher Arten von Garantien, selbst für Invaliditäts- oder Hinterbliebenenleistungen und in der Rentenphase, streitig. Peter Schwark nimmt Stellung.
Die erste Lesung des Gesetzentwurfs zur bAV-Reform im Bundestag ist vorüber, und Ende März wird es eine öffentliche Anhörung im Bundestag geben. Teilnehmer wie Tagesordnung stehen bereits fest.
Jeden Freitag bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Wenn Geiz mal wirklich geil ist.
Die Pensionsverpflichtungen im DAX haben Ende 2016 den Rekordwert von 396 Milliarden Euro erreicht. Auch die Planvermögen stiegen auf bisher nie gesehene 251 Milliarden Euro. Der Deckungsgrad bleibt fast unverändert. Mercer blickt zurück und nach vorn.
Vor fünf Tagen ist der ehemalige, langjährige Pensions-Chef von Bosch bei einem Motorradunfall in seiner Wahlheimat ums Leben gekommen. Die aba nimmt Abschied von einem Vorstandsmitglied.
Vergangenen Freitag in Berlin: Erste Lesung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes im Deutschen Bundestag. Wurde zwar noch Korrekturbedarf angemeldet, erfreut sich die bAV-Reform offenbar gleichwohl fraktionsübergreifender Sympathie. Wirklich dagegen ist nur eine. Für LEITERbAV berichtet Manfred Brüss.
Viel ist die Rede von KMU, doch was bedeutet das BRSG für diejenigen, die nicht im Fokus der Reform stehen? Wie werden Unternehmen, die bereits bAV-Strukturen aufgebaut haben, mit den neuen Möglichkeiten umgehen? Ein Consultant hat sich umgehört. Und warnt die Politik vor Ignoranz.
Auslagerungen, bei denen Garantien abgebildet werden müssen, sind teuer, das gilt in Zeiten des anhaltenden Niedrigzinses umso mehr. Nun kommt ein Vorstoß auf das Parkett, der hier Milderung zu schaffen sucht. Nötig ist dazu eine bestimmte Sicht auf die Dinge.
In dem Themenkomplex „bAV und neue Ehefrau“ hat ein Kläger vergangene Woche ein höchstrichterliches Grundsatzurteil erstritten. Leer geht der Kläger – beziehungsweise seine Frau – trotzdem aus.
Jüngst erst hat der Gesetzgeber mit der Umsetzung von Solvency II die Pflicht zu einer Risikoaversion für einige Durchführungswege der bAV in ein Regularium gegossen. Im Sozialpartnermodell will er aber nun explizit mehr Risiko verankern. Manfred Hoffmann sieht einen Bruch mit bewährten Systemen.
Jeden Freitag bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Alle Dinge sind relativ.