… toppt mal wieder alles: P●I–Autor Detlef Pohl war bei der aba-JT – und hörte von potenziellen Bedrohungen für die Entgeltumwandlung, nachhaltigen Schäden, Kostenkritik an der alten Riester-Rente, keinem erkennbaren Mehrwert, Renditeerwartungen von 6,2 Prozent, überbordenden WP-Beschäftigungsprogrammen, nicht haltbarer nationaler Umsetzung und viel mehr.
Zwei Jahre nach seiner Gründung ist Leiter-bAV.de eine – wenn nicht die – zentrale mediale Plattform des institutionellen Pensionswesens in Deutschland. Nun werden die Funktionen ausgeweitet.
Jeden Freitag bringt Leiter-bAV.de eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Heilige Mandate. Und schrille Töne.
Ablösung von Gesamtzusagen durch Betriebsvereinbarungen und keine betriebliche Altersrente vor der gesetzlichen: Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat kürzlich zwei für die bAV bedeutsame Entscheidungen getroffen. Professor Reinhold Höfer bewertet die Urteile grundsätzlich sowie aus Sicht der Praxis.
Gestern in Berlin, Schiffbauerdamm, im Haus der Bundespressekonferenz: Der GDV hat zum Pressegespräch eingeladen. Thema: „Raus aus der Stagnation in der Altersvorsorge!“. Ein Tagesordnungspunkt: die betriebliche Altersversorgung. LbAV-Autor Detlef Pohl war dabei.
Kein ernsthafter Fußballtrainer würde in ein Spiel gehen, ohne sich Gedanken über beide Halbzeiten des Matches zu machen. In der bAV dagegen kann man den Eindruck gewinnen, dass sich die meisten Stakeholder derzeit mit der Kapitalaufbauphase beschäftigen. Die nicht geringen Optimierungspotentiale der Auszahlungsphase werden demgegenüber etwas vernachlässigt. Zu Unrecht, bemerkt Christof Quiring, und erläutert die Vielfalt der dort möglichen Strategien.
Am 3. Juni hat das Statistische Bundesamt seine Ausarbeitung „Verdienste und Arbeitskosten – Aufwendungen und Anwartschaften betrieblicher Altersversorgung“ vorgelegt. Wer Zahlenmaterial zur bAV sucht, wird hier sattsam fündig.
Konservativ gestrickt, so beschreibt er die Anlagephilosophie seiner Pensionskasse. Konservativ jedoch lediglich in Bezug auf die Asset-Klassen – für Investments in Alternatives sieht er keine Notwendigkeit. Dafür fährt die Kasse eine vergleichsweise hohe Aktienquote. Mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden – mit Zuständigkeit Geschäftsführung Asset Management – der Pensionskasse HT Troplast VVaG sprach Martin Aehling. Teil II eines zweiteiligen Interviews.
Bei Anleihen macht er viel selbst. Das starke Banken-Exposure seiner Kasse hat er schon zeitig massiv reduziert. Im Gegenzug ging er in den US-Dollar, in Corporates und vorübergehend auch in Europeripherie-Staatsanleihen; dabei setzt er bevorzugt auf lange Laufzeiten. Mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden – mit Zuständigkeit Geschäftsführung Asset Management – der Pensionskasse HT Troplast VVaG sprach Martin Aehling. Teil I eines zweiteiligen Interviews.
Die regulierten Pensionskassen der Industrie fürchten sich offenbar vor der Konkurrenz der Lebensversicherer. Dies brachte der VFPK kürzlich auf den Punkt und warnte die Politik, bei der Neugestaltung des Paragrafen 17b BetrAVG nicht die Fehler der Vergangenheit fortzuführen. Dabei stecken die Tücken des Modells ganz woanders: Das gesamte bAV-System – samt Angeboten der vom VFPK kritisierten Lebensversicherer – droht zu kippen, wenn mit der Tarifparteienrente ein völlig neues Zwangssystem installiert würde. Insofern springt die Kritik des VFPK viel zu kurz und reibt sich an falschen Feindbildern. LbAV-Autor Detlef Pohl kommentiert.
Jeden Freitag bringt Leiter-bAV.de eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Das ewige Minus im Auge behalten…
Dass die Deutschen zu wenig Aktien besitzen, ist bekannt. Dass die bAV in Deutschland zu schwach ausgeprägt ist, auch. So weit, so schlecht. Doch besonders das Zusammenwirken dieser beiden Defizite hat Folgen – nicht nur einzel-, sondern auch gesamtwirtschaftlich. Klaus Mössle analysiert.
BaFin-Pressekonferenz zum Zweiten: Die bAV kam unmittelbar kaum vor. Indirekt schon. Denn besonders mit Blick auf Europa geizte BaFin-Boss Hufeld nicht mit klaren Worten, welche die bAV-Strategen auf dem Parkett nicht unberührt lassen sollten. Im Gegenteil.
In der Rückschau der letzten sieben Jahre hat sich die stetige Erwartung einer bevorstehenden Zinswende ebenso stetig als trügerisch erwiesen. Auch die weitere Entwicklung bleibt unklar. Aber die Finanzierungsstrategie unserer Altersguthaben rein auf zufällige Änderungen des Zinses zu stützen, erscheint zumindest fragwürdig. Doch unter LDI-Gesichtspunkten ist der Zins lediglich eine von mehreren Variablen – und nicht alle sind derzeit „teuer“ abzusichern. Wolfgang Murmann berichtet.
Der Verband der Firmenpensionskassen (VFPK) appelliert mit scharfen Worten an die Politik, bei der Neugestaltung des Paragrafen 17b BetrAVG nicht die Fehler der Vergangenheit fortzuführen. Anlass ist die Rede von Bundesministerin Nahles, die auf der aba-Jahrestagung eine erstaunliche Kehrtwende ins Spiel gebracht hatte.
Will man es bewerten, muss man das neue Grünbuch in vielfältige und übergreifende Zusammenhänge einordnen. Fluch oder Segen für die bAV? Roberto Cruccolini analysiert die schwere Kost ausführlich und kritisch – grundsätzlich als auch aus Sicht der EbAV.
Jeden Freitag bringt Leiter-bAV.de eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute für die trotz des Brückentages Arbeitenden: Deutschland oder Detroit?
Bei dem letzten Stresstest der BaFin sind neun Pensionskassen durchgefallen, zwei weniger als im Vorjahr. Das erklärte die Anstalt gegenüber Leiter-bAV.de am Rande ihrer gestrigen Jahrespressekonferenz in Frankfurt am Main.
Gestern hat Leiter-bAV.de über die Zentrifugalkräfte berichtet, die in der aba in Sachen 17b am Werk sind. Die Ambitioniertheit der europäischen Aufsichtsbehörde EIOPA ist derzeit eine weitere Kardinalfrage, die das Parkett beschäftigt. Heribert Karch nimmt Stellung.
Die deutsche bAV steht vor möglicherweise entscheidenden Weichenstellungen. Kein Wunder, dass die verschiedenen Interessenlagen auch innerhalb der aba dabei deutlich zutage treten.
Gestern in Berlin. Die Ministerin spricht vor der aba, registriert deren neues Modell und erläutert das eigene, das sich nun flexibler zeigt. Dabei geht sie auch auf die Assekuranz zu.