… toppt mal wieder alles: P●I–Autor Detlef Pohl war bei der aba-JT – und hörte von potenziellen Bedrohungen für die Entgeltumwandlung, nachhaltigen Schäden, Kostenkritik an der alten Riester-Rente, keinem erkennbaren Mehrwert, Renditeerwartungen von 6,2 Prozent, überbordenden WP-Beschäftigungsprogrammen, nicht haltbarer nationaler Umsetzung und viel mehr.
In der lange brisanten Frage der Pflicht der Arbeitgeber zu einem15er-Zuschuss zur Entgeltumwandlung trotz eines Tarifvertrages, der älter als die Vorschrift selbst ist, hat der Dritte Senat das BAG seine noch junge, aber klärende Rechtsprechung in gleich zwei Verfahren ohne jedes Federlesens bekräftigt. Der bAV dient das – und zwar sehr grundsätzlich. Doch darüber hinaus hat die Sache in einem bestimmten Segment eine weitreichendere Bedeutung.
Eurodenominierte Investmentgrade-Anleihen, kurz Euro Credit, halten wir nicht nur taktisch, sondern auch strategisch für interessant. Wenn aufgrund des Marktumfelds die Risiken von Multi-Asset-Portfolios gesenkt werden sollen, überzeugen sie insbesondere im Vergleich zu US-Titeln als defensive Asset-Kasse. Hinzu kommen ein großes Diversifikationspotenzial und überdurchschnittliche risikoadjustierte Langfristerträge. Von Benoit Anne.
In der Hauptstadt ist der diesjährige Deutsche bAV-Preis verliehen worden; damit hat die Auszeichnung das erste Dutzend voll gemacht. Und die Preisträger dieses Jahr? Sieben an der Zahl, und die Vielfalt der umgesetzten Pensions-Konzepte ist durchaus bemerkenswert.
Der Fall war unter mehreren Aspekten ein sehr spezieller, doch das höchste deutsche Finanzgericht hat die Gelegenheit genutzt, zu einer oft strittigen Frage in der bAV – der steuerlichen Bilanzierung wertpapiergebundener Zusagen – generelle Leitlinien zu verankern; und das in expliziter Ablehnung eines über zwei Jahrzehnte alten BMF-Schreibens. Friedemann Lucius begrüßt die Entscheidung – doch mahnt, sich nicht zu früh zu freuen.
Seit 2018 hat er als Spitzenbeamter im BMAS die Federführung über die Rente insgesamt und damit auch über die bAV. Stand heute geht der Mathematiker und promovierte Volkswirt Anfang April in den Ruhestand – in auch rentenpolitisch bewegten Zeiten. Grund genug für ein Gespräch mit Staatssekretär Rolf Schmachtenberg, das P●I-Autor Detlef Pohl mit ihm im Ministerium in der Berliner Wilhelmstraße geführt hat: über die Altersvorsorge im Allgemeinen und die bAV im Besonderen, über Obligatorium oder nicht, über das, was er sich bei schwarz-rot vorstellen könnte, über den richtigen Weg in Brüssel, über das, wovon er gar nichts hält und mehr …
Soeben hat die Redaktion das Papier mit den Ergebnissen der Gespräche der beiden (vermutlichen) künftigen Koalitionspartner erhalten. Auch die Altersvorsorge kommt dort vor, und auch die bAV. Über den Grad der Konkretisierung kann man geteilter Meinung sein. Das Ganze firmiert unter verlassenen Füßen – oder so ähnlich.
Erneut steht das Spannungsverhältnis zwischen 15er-Zuschuss und älterem Tarifvertrag vor dem höchsten deutschen Arbeitsgericht. Ein Arbeitgeber, der in beiden Vorinstanzen verloren hat, will sich damit nicht abfinden. Und mittlerweile gibt es Rechtssprechung, die seine Haltung stützen könnte.
Eine CLO ETF-Strategie, die ausschließlich aus AAA-gerateten CLO-Tranchen besteht, bietet institutionellen Investoren im Einsatz zur strategischen Liquiditätssteuerung eine attraktive Anlagealternative im aktuellen Marktumfeld. Besonders für Treasury-Abteilungen, die Sicherheit, Liquidität und attraktive Renditen suchen, stellen CLOs eine spannende Lösung dar. Andreas Mittler und Albrecht Bassewitz erläutern Funktions- und Einsatzweise der Strukturen.
Dass Vedra Pensions die Pensionsverbindlichkeiten der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank übernimmt, war schon bekannt. Heute Morgen wurden nun weitere Details vermeldet, vor allem wer was macht und gemacht hat. Detlef Pohl fasst für PENSIONS●INDUSTRIES zusammen.
Unregelmäßig freitags bringt PENSIONS●INDUSTRIES eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Die bAV hat ganz andere Probleme, zu den Hamburg-Wahlen muss man nicht viel sagen, die alte Tante und die ihr eigene DNA, zwei Präsidenten machen aus ihren Herzen keine Mördergruben, und der ewige Ranschmeißer ist immer der gleiche. Und: Katze geht doch noch.
Die europäische Kommission will nun offenbar ernsthaft etwas tun, was in dieser EU selten vorkommt: Komplexität und Bürokratie reduzieren. Auch für manche EbAV gibt es die erwartete Entlastung. Doch wie immer gilt: wo Licht ist, da ist auch Schatten.
Gestern Abend hat Deutschlands größtes Branchenversorgungswerk erste Zahlen für das abgelaufene Jahr vorgelegt. Grund zu jammern gibt es in Berlin offenbar nicht, im Gegenteil. Denn die Metaller legen weiter zu.
Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie stellt Unternehmen vor große Herausforderungen – bietet aber auch Chancen: einerseits Transparenz in den Vergütungsstrukturen schaffen, die Direktive erfüllen und Sanktionen vermeiden. Andererseits die Möglichkeit, strukturelle Unterschiede in den Gesamtvergütungspaketen herauszuarbeiten, sich damit auseinanderzusetzen und diese zielgerichtet zu gestalten. Idealerweise gelingt es den Unternehmen, von dem Aufwand, der im Zuge der Berichtspflichten notwendig ist, zu profitieren und ihre Arbeitgebermarke zu stärken, erläutern Nele Becker und Gregor Lötsch. Denn die Sache ist komplex.
Die Pensions-Kröte hat schon Jahre vor der Wahl so oft und viel destruktiv geunkt und Kaffeesatzleserei betrieben, dann muss jetzt heute auch ein Kommentar zum Wahlausgang erfolgen: Von Abschieden, nur einem echten Sieger, Fun Facts am Rande, der AfD-Asymptote, einem Arbeitsminister-Tipp, dem Projekt BRSG 2.0, PENSIONS●INDUSTRIES goes AI … und danke für nichts!
Unregelmäßig freitags bringt PENSIONS●INDUSTRIES eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute off topic only: Zwischen Krieg und Frieden. Wer kein Genscher ist. Deutschland, dein gefährliches Spiel. Wehe, wenn sie sich wirklich nur um ihren Kram kümmern. Und vor allem: Für drei Protagonisten der deutschen Politik könnte die Musik am Sonntag aufspielen zum letzten Tanz.
Auch zu Jahresbeginn hat es die Bonn-Frankfurter Anstalt nicht an ihrer üblichen Agilität fehlen lassen. Zeit für einen gesammelten Überblick: Über MaGO, CTPP, IKT, DORA, STS, ABCP, Private Debt im Stresstest und mehr … und ein Problem, das EbAV genauso trifft wie alle anderen auch.
… einem zwingend notwendigen Ende des Versteckspiels in der bAV. Die Bundestagswahl steht unmittelbar vor der Tür, und die Akteure der bAV warten gespannt, wie sich eine künftige Bundesregierung den Herausforderungen der absolut dringlichen weiteren Verbreitung der bAV annehmen wird. Sebastian Kiening zeigt ein bekanntes Dilemma, für dessen Auflösung nicht die Politik verantwortlich gemacht werden sollte.
Ein Unternehmen ist in Schwierigkeiten, die beiden GGF versuchen zu retten, was zu retten ist, greifen in ihre Zusagen ein, strukturieren mit Hilfe des 3.66 um, scheitern am Ende doch, das Unternehmen geht also in die Insolvenz – und dann sieht der Betriebsprüfer auch noch eine vGA. Prompt geht die Sache vor Gericht, die Finanzverwaltung verliert, gibt aber nicht auf. Claudia Veh analysiert die Lage.
Scholz und Habeck starten gemeinsam einen gewohnt klugen Rentenvorstoß, Merz übt sich schon wieder im Kassandra-Slang, das deutsche Arbeitsrecht zeigt sich von seiner amüsant-abstoßendsten Seite, Wärmepumpen explodieren nicht – und bitte verinnerlichen, was „m/w/d“ NICHT heißt!
Turnusgemäß traf sich gestern in Frankfurt ein Ausschnitt des deutschen bAV-Parketts zur ersten Tagung der Pensions-Akademie in diesem noch jungen Jahr. Zu Beginn sprach der amtierende aba-Chef zu der Zuhörerschaft. Und anschließend sprach PENSIONS●INDUSTRIES mit ihm: über das, was umgehend angefasst werden sollte, was woanders hingehört, was den großen Wurf verhindert und wie ein solcher aussähe …