… toppt mal wieder alles: P●I–Autor Detlef Pohl war bei der aba-JT – und hörte von potenziellen Bedrohungen für die Entgeltumwandlung, nachhaltigen Schäden, Kostenkritik an der alten Riester-Rente, keinem erkennbaren Mehrwert, Renditeerwartungen von 6,2 Prozent, überbordenden WP-Beschäftigungsprogrammen, nicht haltbarer nationaler Umsetzung und viel mehr.
Ruhige Jahre gibt es in deutschen bAV kaum, doch 2022 war ein besonders bewegtes – Krieg, Krisen und schneller Zinsanstieg prägten die Schlagzeilen. Damit hatte sich auch der BVV als eine der großen Kapitalsammelstellen Deutschlands auseinanderzusetzen. Wie war das Jahr? Was pressiert derzeit? Wie gehts es weiter? Über Lage und Perspektive spricht der LbAV–Herausgeber mit den BVV-Vorständen Frank Egermann und Marco Herrmann. Teil I eines zweiteiligen Interviews – heute mit dem Schwerpunkt auf der Kapitalanlage.
Zwei Asset Manager bauen ihre Teams aus – einer bei Liquidity Solutions, der andere in der Nachhaltigkeit – ein frommer Verbund besetzt die freie Stelle des Investmentchefs, und ein Institut verstärkt sich mit zwei Fachleuten.
Unregelmäßig freitags bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: An Belanglosigkeit nicht zu überbieten. Altersvorsorge abseits der Fachleute. Zu wenig Beamte. Zu wenig Parteien. Doch jetzt kommt Wagenknecht!
Dass Bundesminister nicht immer so ganz vom Fach sind, kann man praktisch jederzeit, in der gegenwärtigen Regierung aber besonders gut beobachten. Dass das Kabinett auch anders kann, bewies es gestern mit der Berufung der neuen Chefin der deutschen Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht. Wie die Neue sich macht, wird man sehen. Dass sie vom Fach ist, und zwar so richtig, steht aber außer Frage.
Ein Consultant hat sich bei den Menschen umgehört – wann sie gerne in den Ruhestand gingen, was sie sich in der Vorsorge wünschen, welche Rolle diese im Vergleich zu anderen Benefits des Arbeitgebers spielt – und das Ganze nach Geschlecht, Branche und Einkommen aufgeschlüsselt. Ein Fazit: Die Freude am langen Arbeitsleben ist überschaubar. Hat das auch mit diesem Land zu tun?
Bei der Entscheidung, ob und wie ein Unternehmen ein Pensions De-Risking gestaltet sollte, spielen zahlreiche, teils zusammenwirkende Parameter eine Rolle – mit der Folge entsprechender Komplexität. Olaf John und Gregor Stephan erläutern einen grundsätzlichen Weg der systematischen Entscheidungsfindung.
… Menschen. Und zwar ohne dafür 40 Jahre zu brauchen. Das war die Herausforderung, als es hieß, das Gesamtversorgungssystem der Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst in ein Punktemodell zu übertragen. Doch die Auseinandersetzung dauert seit langem an, und im Kern dreht sie sich um eine kleine Zahl. Hagen Hügelschäffer steigt in die Details ein.
Unregelmäßig freitags bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Was nach 16 Jahren immer noch gültig ist, aka Deutschland, Entgeltumwandlung aus dem Bürgergeld – und seine Analysen würde man jetzt gerne lesen.
… vom Wachstum des europäischen Mietwohnmarktes profitieren: Neue und nachhaltige Wohnraumkonzepte sind die Lösung für den zunehmenden Wohnungsmangel im privaten Mietmarkt in Europa. Immobilienfondsanleger können von den verschiedenen Immobilienarten, unterschiedlichen Reifegraden und Marktzyklen in diesem wachsenden und immer liquideren Markt profitieren, erläutert Thomas C. Adler.
Deutschlands größte Pensionskasse hat mit einer schon erwarteten Ausgliederung einen Fortschritt auf einem Weg unternommen, den sie und manch andere deutsche EbAV schon länger gehen – den hin zu einem umfassenden bAV-Dienstleister. Und die neue Tochter hat auch schon wieder eine Tochter – die aber etwas älter ist.
In Sachen Regulierung steht mit der Reform der Pensionsfondsrichtlinie eine europäische Großbaustelle auf der Agenda – und das, obwohl sie erst seit wenigen Jahren in nationaler Praxis geübt wird. Mit der stellvertretenden aba-Geschäftsführerin und dem Chef der MetallRente spricht Michael Eder – und hört Worte, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen.
Unregelmäßig freitags bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Vom Futtern an Trögen, von deutscher Düsternis hoch in den hellen Norden, von Treibern und Hemmern. Und wie jetzt ein Fehler?
Der Chef der deutschen Versicherungsaufsicht ergreift heute morgen das Wort. Frank Grund analysiert Lage und Perspektive von Assekuranz und bAV im Querschnitt. Er tut dies auch und vor allem unter dem Gesichtspunkt der Technologie, spricht die Treiber der Zukunft an, mahnt offen bestimmte Akteure, die Spielräume der prinzipienorientierten Aufsicht nicht überzustrapazieren – und: Es ist auch ein kleiner Abschied.
… mit der bAV einen Schritt voraus: Die Rahmenbedingungen für Unternehmen sind herausfordernd – Transformation, Inflation, Rezessionssorgen, Zinspolitik, die Bedeutung von Nachhaltigkeit sowie Resilienz und der Fachkräftemangel. Wie kann eine attraktive bAV in diesem Umfeld zukunftsfähig aufgestellt werden? Dies diskutieren Entscheider und bAV-Spezialisten Mitte Oktober in Frankfurt.
Einer der beiden umstrittensten Intensivtäter der deutschen bAV, der 6a EStG, musste sich nach langem Anlauf Ende Juli nun endlich vor dem deutschen Verfassungsgericht verantworten – und kam prompt ungeschoren davon. Mittelbar etwas zurechtgestutzt hat ihn dafür bekanntlich die Realität der vergangenen 24 Monate.
… und im Einsatz für die Energie: Auch im Spätsommer ist und bleibt das Parkett des institutionellen deutschen Pensionswesens in steter HR-Bewegung. Heute: Stabwechsel bei einer Bonner EbAV, und ein schweizerischer Infrastruktur-Akteur baut in Deutschland weiter auf.
Ist der Bezug von Betriebsrente und Geschäftsführer-Vergütung gleichzeitig möglich? Ja, durchaus, entschied der BFH jüngst erneut, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Dass die Alten weiter fleissig sind, ist dabei nur eine – aber häufige – Ausprägung eines steuerrechtlichen Komplexes, der ständig vor deutschen Finanzgerichten verhandelt werden muss.
Der Komplex GGF – bAV – vGA beschäftigt immer wieder die deutschen Finanzgerichte, und solange es die betriebliche Altersversorgung gibt, wird das wohl auch so bleiben. Jüngst stand in Franken die Frage der Verzinsung von Versorgungskapital im inner- und außerbetrieblichen Fremdvergleich auf der Agenda. Claudia Veh erläutert die Entscheidung, die beizeiten vom BFH überprüft werden wird.
… gibt es bei der Verbreitung der versicherungsförmigen bAV, und die einzelnen Durchführungswege zeigen weiter unterschiedliche Entwicklungen. Ingesamt wächst die bAV auch der Assekuranz, auch relativ – aber langsamer als ein wichtiger Vergleichsparameter. LbAV-Autor Detlef Pohl hat die Zahlen beleuchtet.
Weiter geht es mit dem aba-Forum Arbeitsrecht. Heute: Was das StaRUG (nicht) für die bAV bedeutet, inwiefern Unklarheiten endlich geklärt sind, was passierte, wenn man bei dem 16er auf Nettolöhne umstellte – und warum bei der boLZ 75 Prozent reichen könnten. Jan Andersen und Roland Horbrügger dokumentieren in Teil II eines zweiteiligen Beitrages die wichtigsten Aussagen.