… toppt mal wieder alles: P●I–Autor Detlef Pohl war bei der aba-JT – und hörte von potenziellen Bedrohungen für die Entgeltumwandlung, nachhaltigen Schäden, Kostenkritik an der alten Riester-Rente, keinem erkennbaren Mehrwert, Renditeerwartungen von 6,2 Prozent, überbordenden WP-Beschäftigungsprogrammen, nicht haltbarer nationaler Umsetzung und viel mehr.
Regelmäßig freitags bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Der Bock macht sich zum Gärtner…
…denn schon. Wenn ein Arbeitgeber seine Mitarbeiter über die Maßen aufklärt, dann muss dies fehlerfrei geschehen. Sonst ist er zu Schadenersatz verpflichtet. Das hat gestern das höchste deutsche Arbeitsgericht entschieden – und die Forderung eines Betriebsrentners prompt verworfen.
… hieß es weiland in einem heute vergessenen Stück der Rolling Stones, das nur noch Insider im Schallplattenschrank haben. Doch der Titel trägt Wahrheit in sich. So unterliegen auch – kaum zu fassen – Beamte der deutschen Finanzaufsicht den eisernen Gesetzen des biologischen Alterns; und sie brauchen irgendwann eine Altersversorgung. Ein paar allgemeine Größenordnungen wurden nun auf parlamentarischem Wege publik gemacht.
…muss alles wissen. Nicht vor dem Bundessozialgericht, sondern vor dem Bundesarbeitsgericht wird morgen die Causa Doppelverbeitragung behandelt. Beklagt ist auch keine Krankenkasse, sondern ein Arbeitgeber – weil er, als das seinerzeitige Gesetzgebungsverfahren lief, nicht über dessen Folgen aufgeklärt hat bzw. aufklären ließ. Der Fall dürfte für die Bereitschaft der Arbeitgeber, sich in der bAV zu engagieren, Gewicht haben.
Regelmäßig freitags bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Endspiel in Bonn, die x-te… und viel mehr…
Am 3. und 4. Juni findet bereits zum fünften Mal der Institutionelle Altersvorsorge- und Investorengipfel in der österreichischen Hauptstadt statt, der sich explizit an institutionelle Pensionsinvestoren wendet. Über zwei Drittel der Teilnehmer kommen aus Deutschland, und die Referentenliste ist hochkarätig. Daniela Lehenbauer blickt voraus.
Weiter gehts es auf LEITERbAV mit den Personalwechseln, die sich derzeit im institutionellen deutschen Pensionswesen abspielen. Heute geht es drei Mal um Chefs – aber immer in jeweils anderer Ausprägung.
Es ist zwar schon Februar, doch soll der schon fast traditionelle Jahresrückblick auf die bAV nicht fehlen, dient er doch nicht nur als gute Erinnerungsstütze, sondern illustriert auch die Dynamik, welcher das institutionelle Pensionswesen heute unterliegt. Mittels der wichtigsten Schlagzeilen blickt LEITERbAV zurück – angesichts der schieren Masse der relevanten Ereignisse ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Weggelassen wurden alle Kassandras, Tagungen (außer BaFin) sowie die Rubrik „Das Parkett in Bewegung“, denn dies würde den Rahmen endgültig sprengen.
… aber nicht allein. Einstimmig war die Entscheidung für den Preisträger aus dem kirchlichen Bereich gefallen, konnte die Jury berichten. Zweite und dritte Preise waren gar nicht vorgesehen. Gleichwohl blieb die Berliner bAV-Einrichtung nicht allein auf dem Podest.
Die Diskussion über die Doppelverbeitragung von Betriebsrenten ist nicht zu Ende, da für manche große Ungerechtigkeiten fortbestehen. Das hat auch mit der Vorgeschichte zu tun. Gerhard Kieseheuer, Bundesvorsitzender von Direktversicherungsgeschädigte e.V., erklärt die Zusammenhänge aus seiner Sicht erneut im Interview mit Detlef Pohl – und wählt drastische Worte.
Die Versicherer machen eine Großbaustelle auf: Abschaffung der Garantie der eingezahlten Beiträge bei BZML und Riester. Der Bund der Versicherten hat bereits mit schärfster Kritik reagiert – ohne selber eine Lösung zu haben. Ohnehin geht die Sache viel tiefer. Und dann vermeldet der Verband noch eine Personalie, die schmunzeln lässt.
Nach wie vor lassen sich mit den Personalrochaden in den Wochen und Monaten rund um den Jahreswechsel im institutionellen Pensionswesen in schneller Folge Tagesmeldungen auf LEITERbAV füllen. Heute unter anderem: Manch einer kehrt zurück in sein altes Geschäftsfeld, manch einer zu seinem alten Arbeitgeber, manch einer dem gesamtem Pensionswesen den Rücken – zumindest vordergründig. Involviert ist auch der Vorstand von BAP.
Regelmäßig freitags bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Sein Name war Enron…
Wie können beaufsichtigte Unternehmen Nachhaltigkeitsrisiken managen? Die Aufsicht hat jüngst eine Orientierungshilfe gegeben und geht dort prinzipienorientiert vor. Doch muss das im Aufsichtsalltag nicht so bleiben. Darüber hinaus stellen sich weitere Fragen. Andreas Kopfmüller unterzieht das Dokument einer kritisch-konstruktiven Würdigung.
Kleinere Buyouts erzielen oft hohe Renditen bei überschaubaren Verlusten. In den USA, wo die Kapitalmärkte weltweit am weitesten entwickelt sind, ist die Beimischung von Private Equity seit zwanzig Jahren ein wichtiger Bestandteil des Anlagespektrums institutioneller Investoren. Detlef Mackewicz unternimmt auf Basis der Daten von RCP Advisors eine Analyse von Eigenheiten, Lage und Perspektive einer gesuchten, aber komplexen Asset-Klasse.
Rund 40 Billionen Euro schwer soll das weltweite Pensionswesen sein, hat eine aktuelle Studie ermittelt. Volumenseitig ist es damit unter allen institutionellen Sektoren einsam an der Spitze. Innerhalb dessen auf Platz 1: die USA. Doch auch Deutschland erreicht in der Auswertung in einer sehr speziellen Disziplin den ersten Platz. Und in einer anderen vermutlich den letzten. Ungeachtet interessanter Ergebnisse bleibt nach der – zugegeben: schnellen – Lektüre der Studie zumindest für die LbAV-Redaktion manch Kernfrage offen.
Regelmäßig freitags bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Cum-ex, Klimawandel als QE-Ausrede, Türkei – Kassandra blickt auf sich zurück…
Illiquiditätsprämien werden stärker genutzt, aber der Risiko-Appetit ist insgesamt noch zu verhalten – finden die Autoren einer Studie mit Blick auf die SAA deutscher Pensionsinvestoren – und fällen ein klares Urteil. Klar wird auch und erneut: Einfacher werden die Märkte nicht, und Governance-Anforderungen scheinen hemmend zu wirken. Handeln sollte auch der Gesetzgeber.
Der Verweis im Abrechnungsverband Ost der VBL auf die Satzung der Anstalt ist zulässig. In der Folge muss ein Mitarbeiter einer Krankenkasse im Sächsischen es sich gefallen lassen, dass seine Arbeitgeberin seinen Eigenanteil zur bAV vom Gehalt einbehält. Der Dritte Senat folgte damit den Vorinstanzen. So recht überraschend kommt das nicht.
Stoff genug für zahlreiche Tagesmeldungen bilden die Personalrochaden in den Wochen und Monaten rund um den Jahreswechsel im institutionellen Pensionswesen, über die LEITERbAV wie angekündigt derzeit schubweise berichtet – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Heute unter anderem: Neuer Country Head. Ein Abgang. Und eine Rückkehr.