… toppt mal wieder alles: P●I–Autor Detlef Pohl war bei der aba-JT – und hörte von potenziellen Bedrohungen für die Entgeltumwandlung, nachhaltigen Schäden, Kostenkritik an der alten Riester-Rente, keinem erkennbaren Mehrwert, Renditeerwartungen von 6,2 Prozent, überbordenden WP-Beschäftigungsprogrammen, nicht haltbarer nationaler Umsetzung und viel mehr.
Gestern in Berlin, Auftakt der der diesjährigen Handelsblatt Jahrestagung bAV. Die neuen alten Koalitionäre von Union und SPD probten schon einmal den Schulterschluss in der Rentenpolitik. Manfred Brüss war dabei.
Die Installation von Sozialpartnermodellen läuft nur über entsprechende Tarifverträge. Doch die gibt es bislang nicht. Dennoch arbeiten die Akteure an ersten Ideen zur Umsetzung des SPM. LEITERbAV befragte dazu die relevanten unter ihnen. LbAV-Autor Detlef Pohl berichtet in Teil III der Auswertung von den Plänen ausgewählter tarifvertraglich orientierter Versorgungswerke.
bAV in Deutschland im Jahre 18 des dritten Jahrtausends: Trotz verstärkten Engagements von Unternehmen in der bAV vergrößern sich die Versorgungslücken bei Arbeitnehmern im Lande des Exportweltmeisters immer weiter, zumindest laut zweier aktuellen Studien. Nötig wären quasi doppelte Anstrengungen.
Nicht nur die Tarifparteien, auch die Versorgungswerke unterhaltende Industrie hält sich mit öffentlichen Aussagen zur möglichen Umsetzung der bAV-Reform zurück. Doch das, was die Redaktion an Rückmeldung erhielt, lässt Abschätzungen gleichwohl zu.
Diese oder ähnliche Gedanken könnten dem einen oder anderen Personalleiter nach Veröffentlichung und Durchsicht des Nikolaus-BMF-Schreibens zur steuerlichen Förderung der betrieblichen Altersversorgung vom 6. Dezember 2017 durch den Kopf gegangen sein. Andre Cera auch.
Der europäische Gesetzgebungsprozess ist abgeschlossen, nun steht die nationale Umsetzung der Verordnung vor der Tür. Roberto Cruccolini und Cornelia Schmid erläutern die Lage und geben einen Ausblick.
Time flies. And waits for no one. Auch nicht auf bAV-Experten. Denn schon wieder sind zweieinhalb Jahre vorüber: Entsprechend muss die europäische Aufsichtsbehörde EIOPA erneut das Parkett aufrufen, ihre Bewerbungen für eine Mitgliedschaft in ihren beiden Stakeholder Groups abzugeben.
Nach Verabschiedung des BRSG hielt sich LEITERbAV nicht lange mit der Vorrede auf und bat die Tarifpartner und andere Marktakteure schon im Spätsommer 2017 zu Meinungen und ersten Umsetzungsideen. Die Resonanz war seinerzeit jedoch arg zurückhaltend. Auch eine hartnäckige Nachfrage zu Jahresbeginn brachte keine wirkliche Aufklärung, interessante Einzelmeinungen aber durchaus. LbAV-Autor Detlef Pohl berichtet in Teil I der Auswertung von den Reaktionen durch Arbeitgeber und Gewerkschaften. Ergebnisse ausgewählter EbAV und Versorgungswerke folgen.
Gestern in München, Bundesfinanzhof, das Verfahren III R 10/16 zur Höhe der Nachzahlungszinsen von 6 Prozent p.a., die das Finanzamt verlangt, konkret im Jahr 2013. Urteil: rechtmäßig und nicht verfassungswidrig. Nun haben Nachzahlungszinsen auf Steuerschulden zwar nicht unmittelbar mit 6a-Rückstellungen nach EStG für Pensionslasten zu tun, doch das Institut der Wirtschaftsprüfer nutzt die Gelegenheit zu einer Klarstellung.
Nachdem die Akteure sich im Zuge der bAV-Reform zunehmend positionieren und aufstellen, ist heute für Anfang nächster Woche die Vorstellung des ersten Zielrentenproduktes angekündigt worden – mit umfassendem Anspruch. UPDATE 6. März 2018: Nun stehen die ersten Durchführungswege der Modelle fest.
Private Equity erweist sich als krisenfest und befindet sich auf einem langfristigen Wachstumspfad. Der Trend zur Größe macht aber auch vor Beteiligungsgesellschaften nicht Halt. Die Anbieterseite teilt sich in zwei Lager. Detlef Mackewicz analysiert.
Noch bevor die neue Regierung steht, haben die politischen Parteien sich in ihre rentenpolitischen Karten sehen lassen, darunter erstmals auch die zuständigen Fachleute von AfD und FDP. Es ging um Riester, bAV, Selbständige und mehr. Rita Lansch war für LEITERbAV dabei.
Diese Woche diskutierten Fachleute in Berlin aktuelle Entwicklungen in der gesetzlichen, privaten und vor allem betrieblichen Altersversorgung. Auf dem Podium auch eine Runde mit Verbandsvertretern. Alle wollen Opting-out auf betrieblicher Ebene, fast alle.LbAV-Autor Detlef Pohl war dabei.
… und wurde gestern in der Hauptstadt verliehen, zeichnet erneut herausragende Versorgungswerke aus, zeigt damit, was in der Vielfalt der deutschen bAV alles möglich ist (und ist mit seinen fünf Jahren übrigens nur rund ein halbes Jahr jünger als LEITERbAV).
bAV über Pensionskasse, diese unterdeckt, Arbeitgeber pleite. Was dann? PSV? Obwohl doch Pensionskassen gar nicht der gesetzlichen Insolvenzsicherung unterliegen? Und weder Arbeitgeber noch Kasse je PSV-Beiträge entrichtet haben? Für heute hatte das BAG seine Entscheidung angekündigt – und die ist keine, zumindest keine finale. Eine Meinung hat der Dritte Senat gleichwohl. Außerdem ist zu jung nunmal zu jung.
Heute entscheidet der Dritte Senat des BAG über die Wirksamkeit einer Abstandsklausel in einer betrieblichen Versorgungsordnung unter dem Gesichtspunkt der Benachteiligung wegen des Alters – und hat für heute noch ein viel wichtigeres Urteil angekündigt.
Talanx und Zurich wollen eine Konsortiallösung im Sozialpartnermodell anbieten und planen dazu eine entsprechende Kooperation. Das haben die beiden Unternehmen heute bekannt gegeben. Die Ziele sind ambitioniert.
…kann auf der Leistungsseite nicht ausgegeben werden.“ Am 7. Februar trafen sich Rechtsexperten in Wiesbaden und sprachen – über das BRSG, über das Sozialpartnermodell, über höchstrichterliche Entscheidungen und mehr. Nils Börner war dabei.
Nahezu 100 bAV-Experten tauschten sich bei der der Jahresauftaktveranstaltung „betriebliche Altersversorgung“ 2018 der Pensions-Akademie am 7. Februar 2018 in Frankfurt aus. Es ging um das Sozialpartnermodell ante portas – und mehr. Frank Vogel war dabei.
Die neuen Möglichkeiten durch das BRSG sind hinlänglich diskutiert, allein es fehlt marktweit bisher an konkreten Umsetzungen für die reine Beitragszusage im Sozialpartnermodell. Nach dem jüngsten Pilotabschluss der Metall- und Elektroindustrie im Südwesten – der die bAV noch aussparte – könnte sich dies aber ändern. Allerdings wohl erst im Jahre 2020. Für LEITERbAV berichtet Detlef Pohl.