… toppt mal wieder alles: P●I–Autor Detlef Pohl war bei der aba-JT – und hörte von potenziellen Bedrohungen für die Entgeltumwandlung, nachhaltigen Schäden, Kostenkritik an der alten Riester-Rente, keinem erkennbaren Mehrwert, Renditeerwartungen von 6,2 Prozent, überbordenden WP-Beschäftigungsprogrammen, nicht haltbarer nationaler Umsetzung und viel mehr.
Ein für die deutsche bAV ereignisreiches Jahr ist vorbei. Mittels der wichtigsten Schlagzeilen blickt LEITERbAV zurück – und beendet damit seine redaktionelle Weihnachts-Pause.
Regelmäßig Freitags bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Alarmismus mit Ansage. Und faulen bis zum bittren Ende.
Besieht man sich Systematik und Ergebnisse des jüngsten Stresstests der europäischen Behörde sowie den Umgang mit diesen genauer, muss man fragen, ob angesichts der Wirkung auf die bAV und die Altersvorsorge insgesamt die Aufsicht überhaupt verantwortungsvoll handelt. Georg Thurnes nimmt Stellung.
Die Niederlande ziehen an: Dank attraktiver Renditechancen, geringer Ausfallraten und langer Laufzeiten richten professionelle Investoren den Blick verstärkt auf niederländische Wohngebäude-Hypothekendarlehen. Die Anlageklasse etabliert sich in institutionellen Portfolios. Jörg Schomburg erläutert.
Im Oktober hat das Schicksal dem Verband der Firmenpensionskassen die Neukonstituierung seines Vorstandes befohlen. Diesem Befehl ist er nun nachgekommen.
Von Private Equity bis Debt Funds – Alternatives sind gefragt und bieten das, was besonders bAV-Einrichtungen suchen: Duration, Diversifikation, niedrige Vola und interessante Renditen. Der Umgang mit ihnen ist jedoch anspruchsvoll. Die richtige Struktur bringt Asset, Regulierung und Administration unter einen Hut. Sofia Harrschar erläutert.
Sein Entwurf war mehrfach Gegenstand von Diskussionen auf LEITERbAV. Nun liegt das BMF-Schreiben zu Steuerfragen rund um die bAV-Reform vor. Erfreulich: Zwei Tretminen sind entschärft.
Könnte in Europa manch ein Träger von Versorgungswerken über Nachschusspflichten in den Abgrund gerissen werden? Die europäische Aufsichtsbehörde schlägt jedenfalls Alarm. Geht es nach dem Amt, zeichnen sich am Horizont Dramen ab.
Lang ersehnt von dem Parkett, das es nach Klarheit dürstete, hat die BaFin gestern das Kapitalanlagerundschreiben 11/2017 (VA) versendet. Neben Klarstellungen und Pragmatischem bringt das Schreiben aber auch Unerwartetes – und das ist nicht durchweg positiv, im Gegenteil.
bAV-Riester mit Zulage oder 3.63 mit künftigem Arbeitgeberbeitrag von 15 Prozent – welche Variante ist für Geringverdiener lohnender, sei es in Anspar- oder Bezugsphase? Und wie ist das bei Gutverdienern und Matching-Versorgungen? Doch auch bei den Prozessen muss etwas passieren. Klaus Bednarz untersucht.
Auf juristischem Wege wird sich die Finanzierung der Euro-Staaten mit der Notenpresse nicht stoppen lassen, weder in Luxemburg noch in Karlsruhe. Doch sollte das Bundesverfassungsgericht wenigstens so viel Rückgrat haben, ein paar wichtige Weichen richtig zu stellen, schreibt Pascal Bazzazi.
Regelmäßig Freitags bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Die Volkspartei und der Treppenwitz.
Verpflichtungsübernahmen, Schuldbeitritte und Erfüllungsübernahmen: Viele Einzelfragen zur steuerlichen Behandlung waren ungeklärt – bis jetzt. Für LEITERbAV analysiert und bewertet Günter Hainz.
Mit dem Eintritt in das 20. Jahrhundert brach auch für die deutschen Einrichtungen der bAV ein neues Zeitalter an: das der Professionalisierung. Aber auch Kriege, Krisen und Erholung wechselten sich ab. Dann kam die Diktatur. In einer mehrteiligen Serie blickt Nikolaus Bora zurück. Teil II: Von der Jahrhundertwende bis zum Dritten Reich.
Wenn das BRSG Anfang Januar 2018 inkraft tritt, werden auch Neuerungen abseits des Sozialpartnermodells wirksam. Eine davon: Im Insolvenzfall des Arbeitgebers können Mitarbeiter Rückdeckungsversicherungen künftig selbst weiterführen. Jetzt hat sich der PSV der praktischen Umsetzung angenommen.
Gestern hat die BaFin hat zwei überarbeitete Rundschreiben zur Konsultation gestellt: Die Hinweise für die Aufstellung versicherungsmathematischer Gutachten bei Pensionskassen R9/2008 (VA) sowie die entsprechenden Hinweise für Pensionsfonds R8/2008 (VA). Für Stellungnahmen bleibt Zeit bis nach Weihnachten.
Dass die operative Umsetzung des Sozialpartnermodells keine triviale Angelegenheit wird, ist mittlerweile Legion. Jetzt sind erste konkrete Optionen der möglichen Gestaltung ausgearbeitet worden. Vom Ansparmodell bis zur Kommunikation wird kaum ein Aspekt ausgelassen.
Wenn neue Richttafeln erscheinen, müssen auch Rückstellungen neu berechnet werden. Unstrittig: Der Unterschiedsbetrag muss verteilt werden. Doch unklar ist die Lage, wenn es um Stichtage geht. Hier wird höchstrichterlich entschieden werden müssen.
Wie ist es eigentlich um das Pensionswesen bestellt – in der OECD und weltweit? Ein OECD-Bericht könnte einen Überblick geben. Könnte – wen man als Leser denn wüsste, woran man überhaupt ist.