… per Stresstest durch die Hintertür zu Solvency II? Ist der Änderungsbedarf wirklich so dringend? Könnte sich die EbAV-Regulierung in der Praxis derjenigen der Versicherer angleichen? Was kann die Kommission offenbar nicht nachvollziehen? Kommt man so zu mehr Real Assets? Könnten sich die Solva-Anforderungen bald (un-)regelmäßig ändern? Wer bekommt Mühlsteine und wer Flügel? Was könnte all das auch für die Träger bedeuten? Dies und mehr bespricht der Herausgeber in einem mehrteiligen Interview mit Cornelia Schmid und Roberto Cruccolini.
Diskriminierungsfreie Sprache auf LEITERbAV
LEITERbAV bemüht sich um diskriminierungsfreie Sprache (bspw. durch den grundsätzlichen Verzicht auf Anreden wie „Herr“ und „Frau“ auch in Interviews). Dies muss jedoch im Einklang stehen mit der pragmatischen Anforderung der Lesbarkeit als auch der Tradition der althergerbachten Sprache. Gegenwärtig zu beobachtende, oft auf Satzzeichen („Mitarbeiter:innen“) oder Partizipkonstrukionen („Mitarbeitende“) basierende Hilfskonstruktionen, die sämtlich nicht ausgereift erscheinen und dann meist auch nur teilweise durchgehalten werden („Arbeitgeber“), finden entsprechend auf LEITERbAV nicht statt. Grundsätzlich gilt, dass sich durch LEITERbAV alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen fühlen sollen und der generische Maskulin aus pragmatischen Gründen genutzt wird, aber als geschlechterübergreifend verstanden werden soll. Auch hier folgt LEITERbAV also seiner übergeordneten Maxime „Form follows Function“, unter der LEITERbAV sein Layout, aber bspw. auch seine Interpunktion oder seinen Schreibstil (insb. „Stakkato“) pflegt. Denn „Form follows Function“ heißt auf Deutsch: "hässlich, aber funktioniert".
Alle Bilder von Kassandra ab Februar 2025 sind KI-generiert.
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