… toppt mal wieder alles: P●I–Autor Detlef Pohl war bei der aba-JT – und hörte von potenziellen Bedrohungen für die Entgeltumwandlung, nachhaltigen Schäden, Kostenkritik an der alten Riester-Rente, keinem erkennbaren Mehrwert, Renditeerwartungen von 6,2 Prozent, überbordenden WP-Beschäftigungsprogrammen, nicht haltbarer nationaler Umsetzung und viel mehr.
Das vierte deutsche Sozialpartnermodell und das zweite für die chemische Industrie ist seit heute Morgen amtlich. Die Stakeholder heißen IGBCE, BAVC, Höchster Pensionskasse und Fidelity. Start ist Ende des Jahres.
Unregelmäßig freitags bringt PENSIONS●INDUSTRIES eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Etwas Kaffeesatzleserei vor dem September. Läuft für die Union gleich dreifach. Schon wieder Ambivalenz. Was Kaulisch, Görgen, Toncar & Co rausgeholt haben. Wer ständig gute Laune hat. Und womit wir alle hoffentlich nicht gehandelt haben werden.
Der RefE zum BRSG II sieht es erst für die Zukunft vor, doch ist es, zumindest in einem Fall, bereits jüngst gelebte Praxis: die endgültige Liquidation einer Pensionskasse. Die Essity GmbH hat diese Aufgabe 2021 bereits durchexerziert. Nora Feicht schildert Lage, Motive, Umsetzung und Ergebnis.
Die Lebensversicherer haben kürzlich erste Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2023 vorgelegt. Darin sind auch Ergebnisse von Direktversicherungen, Wettbewerbs-Pensionskassen und Versicherer-Pensionsfonds dokumentiert. Die Bilanz spiegelt die Probleme aller Anbieter von Garantiemodellen so deutlich wie nie zuvor. P●I-Autor Detlef Pohl hat die Zahlen beleuchtet.
Die politische Absicht, die Anlageverordnung zu flexibilisieren, ist begrüßenswert, die geplante Umsetzung vielversprechend, doch der Nachbesserungsbedarf offenkundig. Konkret mangelt es an klaren Vorgaben, und Unbestimmtes lässt sich nicht mit Unbestimmtem definieren. Der Booster für Investitionen in Infrastrukturprojekte und Risikokapital droht an handwerklichen Mängeln zu scheitern, schreiben Alexander Vogt und Lukas Hüttemann von Linklaters.
Unregelmäßig freitags bringt PENSIONS●INDUSTRIES eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: EU-Totgeburt stirbt weiter, Pi x Daumen + ein bisschen PiPaPo, der Akteur mit den tiefen Taschen und dem ganz eigenen Handlungsdruck. Und wenn Kassandra weint vor Glück.
Soviel Ausfinanzierung war (fast) noch nie, denn Rechnungszins und Märkte haben ganze Arbeit geleistet: Die Lücke zwischen DBO und Plan Assets hat sich in der deutschen Industrie weiter verringert, zumindest der turnusgemäßen WTW-Modellrechung zufolge. Allerdings: Man lag schon mal höher.
Erneut musste das Dauerthema GGF-bAV-vGA vor dem höchsten deutschen Finanzgericht ausgeurteilt werden. Dieses Mal ging es aber nicht nur um das Thema vGA, sondern auch um das Eindeutigkeitserfordernis eines gerichtsnotorischen Intensivtäters des Pensions-Parketts, nämlich des § 6a EStG. Der BFH schickte den Fall zurück an die rheinische Vorinstanz, die ungesund harsch entschieden hatte – und stellte klar, dass „wenn und soweit“ nicht nur dem Grunde nach bedeutet, sondern auch der Höhe nach. Claudia Veh ist zufrieden – aber nur zur Hälfte.
… sieht eine Fachfrau im Sustainable Finance-Markt – und spricht außerdem über kollaboratives Engagement, nachhaltigkeitsbezogene Immobiliendaten, das CSDDD und eine ESG-Skala für Finanzprodukte. Christian Schneider war dabei und erfuhr, wer was selbst gestalten sollte und wer 90 Prozent der Aufgaben zu stemmen hat.
Auch mit kleinen Schritten kommt man vorwärts – aber etwas mehr Elan wäre wünschenswert gewesen. Das ist eine Quintessenz der aba zum RefE des BRSG II, den sie en Detail bewertet. Dabei: Welcher ganz besondere Durchführungsweg komplett außen vor bleibt. Wo den Worten kaum Tagen folgen. Was ganz umsonst zu haben wäre. Welches Dürfen ein Muss ist. Was die Aufgabe der Aufsicht sein wird. Aber: Wozu eigentlich das Eintrittsgeld?
Deutsche bAV heißt originär deutsche Chemie. Das Wort dieser Industrie hat in der Altersvorsorge Gewicht und wird in Berlin gehört. Wenig überraschend, dass sich auch die Chemie-Arbeitgeber zum RefE des BRSG II äußern. Auf zehn dichtbeschriebenen Seiten liefern sie der Politik viel Zustimmung, aber auch – konstruktive – Kritik; und eine Neuigkeit aus Frankfurt-Hoechst gibt es inklusive. Und: Warum es gut tut, im Pensionswesen zu sein.
Wird der Referentenentwurf zum BRSG II Gesetz, dann erfasst dies auch den Komplex aus Flexirente, bAV und Wertguthaben bei andauernder Erwerbstätigkeit. Katharina Meurs und Sebastian Walthierer nennen Einzelheiten – und erläutern, welche Bestätigung schön wäre, auf was man gespannt sein darf, was der Intention zuwider läuft und inwiefern sie darauf hoffen, dass jemand nicht weiter an seinem tradierten Bild der Arbeitswelt festhält.
… schwankt der Gesetzgeber bei der Besteuerung der Kapitalanlage: An ständig neue Steuerregeln zur „Missbrauchsbekämpfung“ – mit zunehmenden Kollateralschäden – haben sich auch Pensionsinvestoren gewöhnt. Dieses Jahr hat die Politik jedoch auch einige erfreuliche Initiativen ergriffen, um institutionelles Kapital zu mobilisieren, vor allem für Infrastrukturinvestments und Start-ups. Doch ist das nicht alles. Jan H. Grabbe gibt einen Überblick.
Ein Consultants hat sich turnusgemäß bei den Beschäftigten in zahlreichen Ländern umgehört, auch in Deutschland. Ein Fazit: Home Office und bAV spielen weiter eine große Rolle, wenn es um den Arbeitsplatz geht – sei es, ihn zu behalten oder ihn zu wechseln. Und: Insgesamt entspannt sich die Lage für die Arbeitgeber, zumindest ein wenig. Was sich nicht entspannt, ist der Blick auf Altersvorsorge und Renteneintritt, im Gegenteil. Helfen könnte eine Doppelrolle der Arbeitgeber.
In den USA zeigt die Anti-ESG-Stimmung Wirkung: Nachhaltige US-Fonds verzeichnen Rekordabflüsse, US-Banken und -Vermögensverwalter kommunizieren eigene ESG-Initiativen zurückhaltender oder nehmen sie gleich ganz zurück. In Europa dürften die bald geltenden Vorschriften für Fondsnamen mit ESG-Bezug die Auflage neuer nachhaltiger Fonds bremsen. Trotz des Gegenwinds für ESG-Investments ist es keine Lösung für Investoren, Nachhaltigkeitsthemen bei der Kapitalanlage zu ignorieren, schreiben Philipp Finter und Daniel Sailer.
Unregelmäßig freitags bringt PENSIONS●INDUSTRIES eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Von Fixed Income zu Real Estate. Die Ministerin kommt in Gold. Ein Rezept mit nur zwei Zutaten. Und: Wieviele sind wir denn nun? Soll sich darin wohlfühlen, wer will.
In den Referentenentwurf zum reformierten BRSG hat sich für Pensionskassen ein überraschender Passus eingeschlichen: Sie könnten künftig womöglich trotz Subsidiärhaftung des Arbeitgebers leichter abgewickelt werden. P●I-Autor Detlef Pohl will es genauer wissen.
Der Jahresbericht der Aufsicht ist stets eine interessante Quelle, um sich ein Bild von Lage und Perspektive des Parketts zu machen, und die jüngste Ausgabe konstatiert für Pensionskassen und -fonds eigentlich eine unauffällige Marktlage. Doch ein paar Zwischentöne – die an verschiedensten Stellen im Bericht anklingen – lassen aufhorchen: Von Reserven zu Lasten, zwischen Tests und Prognoserechnungen und zu SIs, LSIs und NPLs.
Ewiges Talent oder Shooting Star? Nachhaltigkeit versus Enthaftungsmaschine? Auf der Agenda bei diversen aba-Tagungen stand sie schon, ist mittlerweile gar Gegenstand einer eigenen aba-Arbeitsgruppe, und hier und da sieht man sie auch schon umgesetzt.
Unregelmäßig freitags bringt PENSIONS●INDUSTRIES eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Die Lage spitzt sich in der bAV enorm zu, und die zuständigen Ministerien müssen dringend Gegenmaßnahmen ergreifen. Außerdem Macron, sein Plan und welcher Rechtsruck überhaupt?