… toppt mal wieder alles: P●I–Autor Detlef Pohl war bei der aba-JT – und hörte von potenziellen Bedrohungen für die Entgeltumwandlung, nachhaltigen Schäden, Kostenkritik an der alten Riester-Rente, keinem erkennbaren Mehrwert, Renditeerwartungen von 6,2 Prozent, überbordenden WP-Beschäftigungsprogrammen, nicht haltbarer nationaler Umsetzung und viel mehr.
… der gefürchteten Kettenreaktion: Wird die Umsetzung der ETRL so weitreichende Folgen haben, wie es sich nur eine wahre Kassandra erträumenkann? Über keine Schonräume, Was-wäre-wenn-Kaskaden, französische Indizes, den EuGH und was das alles für längst geschlossene DB-Systeme bedeutet oder auch nicht – all das und mehr besprechen mit dem Herausgeber in Teil IV eines mehrteiligen Interviews Marco Herrmann und Judith May.
Die Causa ETRL geht im Kern zurück auf die Römischen Verträge von 1957. Mit dem Herausgeber sprechen in Teil III eines mehrteiligen Interviews Marco Herrmann und Judith May: über einen ganz speziellen „Legal-Booster“, ob Cash alle Wunden heilt, wo man möglicherweise die Räumlichkeiten ausbauen sollte, inwiefern Doppelregulierung droht, wie sich eine große EbAV vorbereitet, wo Ketteneffekte drohen und mehr.
Abseits der großen Pensionsthemen arbeitet die Politik an einer Novelle des Steuerberatungsgesetzes. Diese könnte eine Erweiterung der Steuerberatungsleistung für alle Berater der bAV mit sich bringen, schreibt P●I– Autorin Henriette Meissner. Ankommen wird es auf Inhalt, Umfang und Zusammenhang.
Nach 15 Jahren Rückgang steigt Europas Stromnachfrage wieder, doch die bestehende Infrastruktur stößt zunehmend an ihre Grenzen. Der Stromausfall in Spanien 2025 hat die Verwundbarkeit der veralteten und unterfinanzierten europäischen Netze schlagartig offengelegt. Laut Experten muss Europa seine Infrastrukturinvestitionen im kommenden Jahrzehnt verdoppeln, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Gino George erläutert.
Künftig könnten Arbeitgeber schnell in die Situation gelangen, Vermutungen einer etwaigen Diskriminierung widerlegen zu müssen. Über den Umgang damit, wann es spätestens zum Schwur kommen wird, das Verlangen der Gerichte und viel mehr sprechen mit dem Herausgeber in Teil II eines mehrteiligen Interviews Judith May und Marco Herrmann.
Jede Pensionskasse, jeder Lebensversicherer hat einen und muss ihn auch haben: den Verantwortlichen Aktuar, der die Finanzlage überwacht. Doch die mit Abstand gewaltigste Vorsorgeinstitution des Landes, die gesetzliche Rentenversicherung, verzichtet auf einen Chefaktuar, und das, obwohl sich ihre Finanzlage langfristig dramatisch zuspitzt. Das muss anders werden, schreibt Reinhard Dehlinger. Ein Plädoyer.
Der deutsche Gesetzgeber hat in Kürze eine Richtlinie umzusetzen, welche EqualPay zum Ziel hat. Die Herausforderungen sind enorm, auch in der bAV – und gleich doppelt für EbAV. Über alte Gesetze und ebenso alte Fallstricke, über rote Zonen, wie man Risiko rausnehmen kann und was man im Auge behalten sollte, darüber sprechen mit dem Herausgeber in Teil I eines mehrteiligen Interviews Judith May und Marco Herrmann.
Die Unternehmen im DAX, zuweilen auch die des MDAX, stehen mit ihren Versorgungswerken regelmäßig im Fokus der Analysen der Fachleute unseres Parketts. Nun haben sich ein Asset Manager und eine Hochschule Teile des CDAX mit fast 500 Mrd. Euro DBO vorgenommen, und dies aus Sicht derKapitalmärkte. Ergebnis: Gute gemanagte Versorgungswerke können mehr sein als nur ein HR-Werkzeug. Doch vor einem Szenario wird gewarnt.
In der bAV beginnen viele Prozesse weiterhin mit einem Dokument – häufig papierbasiert oder als unstrukturierte E-Mail. Wie in der Folge digitale Posteingangsverarbeitung und Workflow-Automatisierung zusammenspielen, wie dies tief integriert geschieht, während die Sachbearbeitung sich auf Sonderfälle und fachliche Prüfungen konzentriert und nicht mehr auf Datenerfassung, und wie dies in der Praxis aussieht, erläutert Jens Gustenhoven.
Ein auf Infrastruktur spezialisierter General Partner hat einen Deutschlandchef engagiert und baut seine deutsche Basis in München auf, eine Akademie unternimmt eine Generationennachfolge, und in der thüringischen Landeshauptstadt hat es Berufungen gegeben, die für das institutionelle Pensionswesen äußerst relevant sind. Denn statt nur eines Senates am BAG „hat“ die bAV künftig deren zweie.
Erneut gerieten eine frischgebackene Betriebsrentnerin und die Finanzverwaltung ob der Frage aneinander, inwiefern die Steuer auf eine Kapitalleistung aus einer Direktversicherung per Fünftelungsregelung gemildert werden könne. In zwei Instanzen obsiegte das Finanzamt, und das höchste deutsche Finanzgericht hat seine Auffassung anhand des Falles durchdekliniert. Claudia Veh erläutert, warum in Betracht kommen allein nicht reicht und was die freie Wahl damit zu tun hat.
Unregelmäßig freitags bringt PENSIONS●INDUSTRIES eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Über eine Revolution, die diesmal nicht ihre Kinder frisst, sondern jemand anderen, über Jahrhundert und Wissenschaften, über die, die Kassandra in ihre Gebete einschließt, über den ewigen deutschen Kreislauf. Und: Wer ist der nächste?
Deutschlands größtes Branchenversorgungswerk hat heute Morgen seine Zahlen für das abgelaufene Jahr vorgelegt. Pünktlich zum nahenden Jubiläum sind die Ergebnisse solide, die Metaller legen weiter zu, doch in den Himmel wachsen die Bäume auch an der Spree nicht. An die historische Marke hat man sich gleichwohl weiter systematisch herangearbeitet – beziehungsweise zwischenzeitlich geknackt.
… Percent: Das dachte sich ein Betriebsrentner und verklagte seinen Ex-Arbeitgeber, der eine Altzusage in ein moderneres Versorgungswerk überführt hatte und entsprechend anpassen wollte – und das, obwohl es diese Escape-Klausel zum Zeitpunkt der Zusage noch gar nicht gab. Doch der Dritte Senat spielte nicht mit.
Der Chef hört auf, bekommt seine Einmalzahlung, heuert danach wieder neu an, aber eben nicht als Chef. Die Betriebsprüferin erkennt prompt auf vGA, die Firma protestiert, zieht vor den Kadi – und obsiegt. Im Zuge der Entscheidung musste sich die Finanzverwaltung belehren lassen, sie unterstelle ein Szenario, das man bei Abschluss der Pensionszusage noch gar nicht im Blick haben konnte. Claudia Veh berichtet von Treu, Glauben und dem Fehlen der Veranlassung.
Unregelmäßig freitags bringt PENSIONS●INDUSTRIES eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Lanz lohnt, mindestens manchmal. TACO und wer dem Systemzwang unterliegt wie alle anderen auch. Wer für EuroBonds ist und wer sich nur um seine Angelegenheiten kümmern will. Meck-Pomm-Schock für die Leserschaft nichts Neues. Und wem Sie bitte sagen sollen, dass er ein Vollidiot ist.
Deutschland, kurz nach Aschermittwoch. 2026 ist noch jung, und so früh im Jahr liegen keine oder kaum Ergebnisse deutscher Pensionseinrichtungen für 2025 vor. Doch gestern hat die KlinikRente einen Anfang gemacht und ihre Geschäftszahlen publiziert. In Köln ist man offenbar durch die Bank zufrieden. Indes: In einem zentralen Punkt baut man etwas ab.
P●I–Autorin Susanne Jungblut hat sich der Lage und der Perspektive der KI im deutschen Pensionswesen angenommen. Heute Teil II ihres zweiteiligen Beitrags: von Halluzinationen, dem Austausch von Höflichkeiten, dem Umgang mit Datensalaten … und in mindestens einem Punkt hat die KI etwas sehr menschliches.
Unregelmäßig freitags bringt PENSIONS●INDUSTRIES eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Kurz vor dem Vollzug in der dritten Säule, des Berliner Dramas nächster Akt, wessen Statements belanglos sind, was in deutschen Journalisten-Köpfen vorgeht, Neues von den Einsteins an deutschen Flughäfen, Kassandra als DGB-Hellseherin – und von Pay and forget = Race to the Bottom.
… der als Freiberufler in die Chefetage eines Aktuarshauses eintritt, von einem Asset Manager, der weiter zulegt, von einem EbAV-Verbund, der Abgang und Nachfolge im Vorstand vermeldet, von einer Vordenkerin, die einen Preis erneut nach Köln holt, und von einem Consultant, der mit seiner noch jungen Rentnergesellschaft einen Erfolg erzielt.