… toppt mal wieder alles: P●I–Autor Detlef Pohl war bei der aba-JT – und hörte von potenziellen Bedrohungen für die Entgeltumwandlung, nachhaltigen Schäden, Kostenkritik an der alten Riester-Rente, keinem erkennbaren Mehrwert, Renditeerwartungen von 6,2 Prozent, überbordenden WP-Beschäftigungsprogrammen, nicht haltbarer nationaler Umsetzung und viel mehr.
… wie man ihr entkommt. Noch vor möglichen Gender Gaps in der Vergütung, die auf der bAV durchschlagen, könnte die Teilzeitarbeit erster Treiber der geringeren Altersversorgung von Frauen sein. Der Umgang mit dem Thema ist kein einfacher; so können auch gut gemeinte Abhilfen neue Probleme aufwerfen. Judith May erläutert und kommentiert.
… bleibt die Altersvorsorge bei vielen derzeit auf der Strecke. Ein Asset Manager hat sich turnusgemäß umgehört, wie die Menschen zu ihrer Vorsorge stehen. Ergebnis: Realitätssinn trifft auch Nichthandeln. Mit steigender Tendenz und besonders bei den Jüngeren. Offenbar gibt es aber auch Erkenntnisgewinne mit Blick auf die Anlage.
Ein Frankfurter Finanzprofessor hat medienschaffende Versorgungsberechtigte nach ihren Präferenzen bei Anlagerisiken, Nachhaltigkeit und Informationsbedürfnissen befragt. Die Ergebnisse passen aber nur bedingt zudem, was die bAV ausmacht. LbAV-Autor Detlef Pohl fasst zusammen.
Wie zu erwarten, wird die Bundesregierung ihr Konzept von der Aktienrente nicht umsetzen (können), sondern sich auf eine einfache Aktienrücklage beschränken. Reinhard Dehlinger, erläutert, dass auch dieser der Ansatz Wirkung entfalten könnte, jedoch ebenfalls am fehlenden politischen Willen zur nötigen Dotierung krankt – und wie die Riester-Rente doch noch diese Lücke schließen könnte.
Unregelmäßig freitags bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Sind sich die Menschen wirklich darüber im klaren, was auf Sie zukommt? Geht es nach einem Freiburger Professor, dann wäre das in einem Lebensbereich zumindest bald der Fall.
Die deutschen Versicherer haben turnusgemäß ein Bild von der demographischen Mitte Deutschlands ermitteln lassen. Die Menschen sagen zwar zunehmend, sie wüssten, was auf sie zukomme. Doch ob sie das wirklich tun – wer weiss… LEITERbAV hat jedenfalls ein optimistisches und ein pessimistisches Szenario anzubieten.
Ein Ehepaar ist schon geschieden, der Versorgungsausgleich hat aber noch keine Rechtskraft – und just dann schaltet sich der Tod ein. Was dann? Mit dieser Frage hatte sich das OLG Karlsruhe zu beschäftigen – und klärte gleich beide denkbaren Konstellationen. Vanessa Angel erläutert das Urteil.
Unregelmäßig freitags bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Was die Fed von der EZB unterscheidet, wer meint mahnen zu müssen – und ob die Bundesregierung in Kürze überhaupt noch Ressourcen für die Altersversorgung frei haben wird.
Positive Nachrichten aus Berlin gibt es für Deutschland nicht so häufig. Doch gestern konnte das schwergewichtige Versorgungswerk von Gesamtmetall und IG Metall erneut den Ausbau ihrer Position als größtes deutsches Branchenversorgungswerk vermelden. Die Zahlen für das vergangene Jahr lesen sich fast durch die Bank gut.
Ob, wie und warum Frauen im Arbeitsleben benachteiligt sind und inwiefern sie schlechter bezahlt werden, ist ein heiß diskutiertes Thema in der deutschen Öffentlichkeit. Wie üblich dabei selten im Fokus: die bAV. Doch ist hier die Lücke offenkundig, schreibt Claudia Veh, und erläutert die Gründe.
… als Kassandra denkt. Unregelmäßig freitags bringt LEITERbAV eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: GRV und GKV im Gleichschritt, alle Jahre wieder norwegische Verluste, im Rausch des Goldes – und warum Jerome Powell alles richtig macht.
… und wer könnte das besser? Jüngst ist der Fachdialog zur bAV angelaufen. Kurz zuvor waren die ersten Sozialpartnermodelle gestartet. Zudem fordert die Fokusgruppe zur privaten Altersversorgung eine gewisse Aufmerksamkeit der bAV-Akteure. Vor diesem Hintergrund unternimmt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di auf einer Fachtagung eine erste Bestandsaufnahme im neuen Jahr. LbAV-Autor Detlef Pohl dokumentiert Auszüge der Vorträge und Diskussionen.
Dass die bAV in Deutschland vielfältig und fachlich herausfordernd ist, Tendenz steigend, ist bekannt. Dass die diesbezügliche Dienstleisterlandschaft sich konsolidiert, auch, und ebenso, dass es für bAV-betreibende Arbeitgeber attraktiv ist, abgestimmt betreut zu werden. Nun haben zwei Akteure, deren Tätigkeitsfelder sich nur noch wenig überschneiden, ein engeres Zusammengehen vereinbart.
Ob Grundrente, DiGiRü, die Rentenpakete II und III: in der Altersversorgung ist immer viel zu tun, nicht zuletzt für die Politik. Die aktuelle Agenda der Ampelkoalition für die Altersversorgung umriss jüngst eine Verantwortliche auf einer Tagung. Utta Kuckertz-Wockel dokumentiert für LEITERbAVdie wichtigsten Inhalte.
Und dann? Der Wegfall der Hinzuverdienstgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung kann in der bAV zu konträren Entwicklungen führen, wie ein Consultant ausführt. Konkret kann es zu einer Überschneidung von Leistungs- und Anwartschaftsphase kommen – mit unerwünschten Auswirkungen auf die Betriebsrenten. Kündigt sich hier neuer Stoff für die deutsche Arbeitsgerichtsbarkeit an?
Einen speziellen Index für spezielle Fonds hat der deutsche Fondsverband entwickelt. Das ist nicht zuletzt für Pensionseinrichtungen aller Art von Interesse, spielen diese doch in dem Segment eine, wenn nicht die größte Rolle. Auch bei der Performance halten sie mit den anderen Institutionellen sehr gut mit.
Nicht nur die bAV genießt derzeit in vertrauter Runde die fachliche Aufmerksamkeit von BMF und BMAS, sondern auch die dritte Säule der deutschen Vorsorge – wenn auch unter etwas anderer Federführung. Nun ist auch hier der Startschuss gefallen, und erste Akteure stellen sich auf.
… keine Gnade. Lange nichts gehört von der Doppelverbeitragung. Nun hatte sich der Zwölfte Senat des höchsten deutschen Sozialgerichtes mal wieder des Themas anzunehmen – in einem verwinkelten Sachverhalt rund um die Fragen nach Versicherungsnehmerschaft, eigenen Beiträgen und Selbständigkeit. Das Urteil selbst ist allerdings unzweideutig.
Eine Vorstandsvorsitzende eines niedersächsischen EbAV-Verbundes wird sich neuen Aufgaben widmen, ein Asset Manager komplettiert seine Geschäftsführerriege, und ein öffentlich-rechtlicher Versicherer im Norddeutschen baut ebenfalls sein Führungsgremium um.
… muss die Europäische Kommission bei den Technischen Regulierungsstandards der EU-Offenlegungsverordnung. Denn erneut sind einige redaktionelle Versehen aufgetaucht, welche die BaFin der Fachöffentlichkeit gestern mitteilt hat