… toppt mal wieder alles: P●I–Autor Detlef Pohl war bei der aba-JT – und hörte von potenziellen Bedrohungen für die Entgeltumwandlung, nachhaltigen Schäden, Kostenkritik an der alten Riester-Rente, keinem erkennbaren Mehrwert, Renditeerwartungen von 6,2 Prozent, überbordenden WP-Beschäftigungsprogrammen, nicht haltbarer nationaler Umsetzung und viel mehr.
Dass die Politik angesichts einer ersten Säule, die nur durch übervolumige Steuerschüsse vor dem unmittelbaren Totalkollaps bewahrt werden kann, der weitestgehend störungsfreien zweiten Säule mehr Aufmerksamkeit und damit wohl auch mehr Bedeutung zubilligen will, ist grundsätzlich zu begrüßen. Nun haben zwei Verbände ihre umfangreichen Vorstellungen konkretisiert. Doch Grund zu Skepsis bleibt.
Neue Regulierung und zusätzliche Bürokratie steht für die deutsche bAV auf der ständigen Tagesordnung. Nun kommen auch noch neue Dokumentationspflichten hinzu, die auch noch die Papierform und eigenhändige Unterschriften erfordern. Brigitte Huber erläutert die Möglichkeiten einer praktischen Umsetzung.
Die industrielle bAV muss im Spannungsfeld zwischen Niedrigzins und Hoch-Inflation auch Turbulenzen beherrschen. Kapitalanlage ist ein Schlüssel zum Erfolg. LbAV-Autor Detlef Pohl war auch am zweiten Tag der neulichen HB-bAV-Tagung dabei und hörte Bemerkenswertes zur Anlage aus Asset Management, Industrie und ZVK – und von neuer Logik, keinen Optionen, fehlenden Alpha-Potenzialen und der Konzentration auf das Wesentliche.
Themen gibt es derzeit viele in der bAV, Aufsichtsthemen erst recht: Über Sehnsucht nach Zinsen, Kehrseiten von Medaillen, keinen Gleichschritten, verfrühten Überlegungen, angewiesenen Mitteln, nicht auszuschließenden Kürzungen und mehr spricht Pascal Bazzazi für LEITERbAV mit dem Chef der deutschen Versicherungsaufsicht Frank Grund.
Ob ein flächendeckender Stromausfall wirklich droht – wer weiss das schon?! Fakt ist jedoch, dass die deutsche Wirtschaft mit einer veritablen Energieknappheit schon heute konfrontiert ist, und das vermutlich noch für sehr lange. Welche volkswirtschaftlichen Folgen das für Deutschland und Europa haben dürfte, welche industriepolitischen Strategien unser Land fahren könnte und sollte, und was Lage und Perspektive für das Asset Management explizit für deutsche Pensionsinvestoren bedeuten …
… und mehr: Ein weltweit operierender Autobauer zeigt bei der Neubesetzung der Führung seines Pensionswesens einen klaren Home Bias, eine Großbank verstärkt sich gleich doppelt, ein Fiduziar verpflichtet einen Altgedienten, ein Consultant verzeichnet ein schnelles Gastspiel und ein Asset Manager vermeldet schon jetzt, was erst noch kommt.
Faktorstrategien bieten bedeutende Vorteile und finden daher Anwendung in institutionellen Portfolios – auf der Aktienseite schon seit langem, auf der Rentenseite noch eher selten. Doch bieten sie Diversifikationsvorteile durch intentionelle Faktorpositionierung, Liquiditätsgewinne durch moderne Handelstechniken und nahtlose ESG-Integration – und deshalb sollten sie als Kernbestandteil institutioneller Anleiheportfolios eingesetzt werden, erläutert Erhard Radatz.
Die bAV muss sich im Umfeld von Hoch-Inflation, Regulierungswellen und Gesetzgebung behaupten. LbAV-Autor Detlef Pohl war auch am zweiten Tag der neulichen HB-bAV-Tagung in Berlin dabei – und hörte von knackigen Rentenanpassungen, vielen Rechtsbaustellen, zu frühen Evaluierungen und Baby-Boomern, die wirklich kommen: Mit leichterer Kost für die bAV ist nicht zu rechnen.
In circa zwei Wochen wird die Winterausgabe der Tactical Advantage auf dem Tisch der Leserschaft liegen. Im Fokus diesmal: Die Infrastrukturquote in NRW, das neue Versorgungswerk eines Maschinenbauers, der Umgang mit Fixed Income in den neuen Zeiten, Private Equity bei schweizerischen EbAS, die Schnittmengen zwischen bAV und HR – und natürlich in voller Breite: das Sozialpartnermodell.
… sechs Monate aber nicht, und bringen Sie bitte drei Millionen mit. Wenig überraschend nahm auf der diesjährigen bAV-Tagung des HB das Über-Thema Sozialpartnermodell breiten Raum ein. LbAV-Autor Detlef Pohl dokumentiert Auszüge einiger Referenten und Diskussionen aus Sicht von Wissenschaft, Anbietern und Tarifpartnern.
Weiter gehts auf LEITERbAV mit der Berichterstattung zum Tagungs-Marathon dieses Herbstes. Über mehr Volatilität, mehr Inflation, mehr Wachstum, über niedrigere Erträge, schlechtere Diversifikation und das Scheitern einer „Theorie“, über zu wenig und zu spät und über eine Dividende, die ausfällt, berichtet Stefan Barkhausen.
In den letzten Monaten schien es vor dem Sturm am Kapitalmarkt kein Entrinnen zu geben: Verluste bei Aktien, Durationsrisiko und niedrige Kreditqualität abgestraft. Bastionen: Geldmarktfonds, die für EbAV zum sicheren Hafen wurden – und als Cash-Parkpositionen die nötige Flexibilität bieten, im Spannungsfeld zwischen Rezessionssorgen und Zinserhöhungen handlungsfähig zu bleiben. Benno Jöckel stellt zwei Lösungen vor.
Über den Herbst-Marathon der bAV-Tagungen berichtet LEITERbAV heute aus Köln. Steuern, Compliance und schiere Existenz eines CTA stellten eines der Themen am Rhein, der Umgang der Versicherer mit Zusageformen und Garantien in der bAV ein anderes. Martin Knappstein und René Kublank fassen die Inhalte zusammen.
… doch mit welchem Sinn und Zweck? Deutsche EbAV sind weiter im Regulierungsland: mit viel Aufwand für unklaren Nutzen, noch höheren Anforderungen, praktisch kaum erfüllbaren Vorgaben – und dass etwas Wichtiges nicht untergehe und die 8 draussen vor der Tür bleibe. Miriam Sautter, Thomas Obenberger und Tim Voetmann müssen einen Überblick geben, der offenbar ungeeignet ist, bei Betroffenen Begeisterung auszulösen.
… wird es, wenn über BaFin-Sonderprüfungen referiert wird: Heute Teil II der Detail-Berichterstattung zur neulichen aba-Pensionkassentagung. Tanja Grunert und Ingo Budinger hörten Ausführungen zu schiefen Rechtslagen, bemerkenswerten Steuerstammbäumen, Dreifach-Herausforderungen, frühen Ausfahrten – und dass Teile genau soviel Arbeit machen können wie das Ganze.
Gestern hat der PSV in Köln turnusgemäß seinen Beitragssatz für 2022 festgelegt und sich mit seiner Entscheidung im Rahmen der eigenen Erwartungen vom Sommer bewegt. Es bleibt dabei: Für Alarmismus besteht ebensowenig Anlass wie für Entwarnung.
… und einer soll nicht selbst zum Anleger werden. Die Entwicklungen in der bAV vollziehen sich noch immer mit minderer Priorität, denn das politische Berlin ist weiter im Krisenmodus. Trotzdem zeichnen sich weitere Verbesserungen bei Betriebsrenten ab. LbAV-Autor Detlef Pohl dokumentiert Auszüge einiger Referenten vom ersten Tag aus Industrie und Politik.
In Düsseldorf ist jüngst die reine Beitragszusage erstmals an den Start gegangen. Mehrere Stakeholder, viele Interessen, noch mehr Fachfragen – für die Tactical Advantage spricht LbAV-Autor Michael Müller mit den Machern des ersten deutschen Sozialpartnermodells bei Uniper, bei den Gewerkschaften ver.di und IGBCE, dem Metzler-Sozialpartner Pensionsfonds sowie dem Rechtsberater Advant Beiten.
… von Insolvenzsicherung und Nutzer-Authentisierung. Neulich am Rhein, proppenvolle Agenda bei der diesjährigen aba-PK-Tagung. Wegen der Informationsdichte findet die Detail-Berichterstattung auf LEITERbAV in zwei Teilen statt: Heute Teil I: Andreas Kopf und Rainer Goldbach berichten über den Fachdialog des BMAS, über BaFin-Vorhaben, die ersten PK-Fälle im PSV und den Zeitplan der digitalen Rentenübersicht.
Inflation, Fachkräftemangel und Attraktivität der bAV: Sind kapitalmarktorientierte Produkte die Antwort auf die aktuellen Herausforderungen? Wie interessant ist die bAV noch für Arbeitgeber? Und bekommt die Finanzwirtschaft ihre eigenes Sozialpartnermodell? Diese Fragen und mehr diskutierten namhafte Experten im Rahmen der Veranstaltungsreihe einer großen EbAV. Christoph Lotz war dabei.